Mittwoch, 17. Mai 2017

Releaseparty "Foy und der Ring des Mauren" von Katharina Münz | Wer oder was sind Mauren?


Hallo Ihr Lieben ...

und herzlich Willkommen an Tag ZWEI der grandiosen Releaseparty zu "Foy und der Ring des Mauren", das neue Werk aus der Feder von Katharina Münz. Eigens für diese Releaseparty wurde für dich auch eine Facebook-Veranstaltung eingerichtet, damit du alle liebevoll erarbeiteten Beiträge gebündelt findest wie Protagonisten-Interviews, Lesungen als auch Hintergrundinformationen und liebevoll ausgewählte und gestaltete Textschnipsel/Zitate. Schau vorbei und lass dich entführen in das 9. Jahrhundert und begleite Foy auf ihrem Weg durchs Leben. 

Im Titel des Buches könnt ihr auch mein heutiges Thema auch schon erahnen. Wer oder was sind eigentlich Mauren?

"Foy und der Ring des Mauren" ... mmh, Mauren, wer oder was sind eigentlich diese Mauren? Extra für dich habe ich mich auf eine Spurensuche begeben und ein wenig recherchiert. Denn um ehrlich zu sein, ich hatte keinen blassen Schimmer, wer oder was das ist! Du auch nicht? Kein Problem! Ich habe es für dich herausgefunden und dir das wichtigste kurz und bündig zusammengefasst.



Als Mauren werden all jene in Nordafrika – teilweise als Nomaden – lebenden Berberstämme verstanden, die vom 7. bis ins 10. Jahrhundert von den Arabern islamisiert wurden und diese bei ihrer Eroberung der Iberischen Halbinsel als kämpfende Truppe unterstützten. Doch ist damit keine homogene Volksgruppe gemeint – die Truppen, die als erste auf das europäische Festland vordrangen, bestanden nur zur Minderheit aus Arabern; der größte Teil der Truppen bestand aus Berbern, die im Gebiet der heutigen Maghreb-Staaten Tunesien, Algerien und Marokko beheimatet waren. Im späteren Mittelalter, insbesondere seit der Zeit der Kreuzzüge, nannte man die Mauren vornehmlich Sarazenen.
© https://de.wikipedia.org/wiki/Mauren



Als die Mauren nach Andalusien kamen, fanden sie das, wovon sie in der nordafrikanischen Wüste immer geträumt hatten: ausreichend Wasser. Unter der Herrschaft der Mauren erlebte Andalusien ein goldenes Zeitalter. Zunächst war es Cordoba, das zur Hauptstadt der Mauren aufstieg. Durch den Handel mit Gold, Silber, Leder, Seide, Parfüm und Gewürzen erlangte die Stadt ihren Reichtum und avancierte zum Zentrum von Kunst und Wissenschaft. Bewässerungssysteme ermöglichten einen Zuwachs an landwirtschaftlich genutzter Fläche und unzählige Gartenanlagen erstanden. 

Die ausgefeilten Bewässerungssysteme der Mauren finden bis heute Anwendung. Auf den bewässerten Terrassen wuchsen Mandeln und Granatäpfel, Obst und Zitrusfrüchte oder Maulbeerbäume für die Produktion von Seidenraupen. Heute noch werden Wein, Oliven, Weizen und Baumwolle auf Parzellen angelegt, die schon von den Mauren kultiviert wurden.

Von der arabischen Küche blieben Süßspeisen, Konfekt und Gebäck (meist auf Mandelbasis) erhalten. Besonders beliebt ist zum Beispiel der Karamelpudding (flan), der auch in Nordafrika verbreitet ist.

Am augenfälligsten ist jedoch die erhalten gebliebene lebendige Architektur. Wer heute mit offenen Augen durch Andalusien reist, spürt ihn noch immer, den Zauber der maurischen Kultur.


(c) http://www.planet-wissen.de/kultur/suedeuropa/andalusiens_natur/pwiemaurischekultur100.html


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Unter der sogenannten "Maurischen Kunst" wird im Großen und Ganzen die Kunst des islamischen Westens verstanden. Die Kunsthandwerker übernahmen Elemente aus der arabischen Kunst des vorderen Orients und verknüpften diese mit Materialien und Dekormotiven aus der eigenen Tradition.


Bestimmte Einzelelemente der Baukunst sind vor allem die oft reich verzierten typischen maurischen Bogenformen in Kuppeln, Wölbungen und Nischen, die achtelementigen Mukarnas (nischen- oder konchenartige Vertiefungen) oder die siebenelementige Stalaktittrompe, Zwillingsfenster, überkragende Schnitzvordächer zum Schutz reich geschmückter Stuckfassaden und Portale.

In der Kleinkunst ragen die großen Alhambravasen in
Fayencetechnik mit Lüsterdekor heraus. Die Lüsterfayence, Alicatados (aus farbig glasierten, meist quadratischen Mosaikfliesen gebildeter Wand- und Bodenschmuck mit geometrischen Mustern) und die Azulejos (ein Bild aus zumeist quadratischen, bunt bemalten und glasierten Keramikfliesen), Filigrandurchbruchtechnik von Metallflächen, Waffenschmiedekunst (damaszierte Toledoklingen, Boabdilschwerter, Ohrendolche), Lederstickerei, Seidentücher und Goldbrokate waren berühmt. 

Während man die Architektur noch heute bewundern kann, sind von der Keramik- und Schmuckkunst sowie Teppich/Stoffweberei kaum noch vorhanden.

Mehr zur Autorin erfährst du auf ihrem Blog.

Ich hoffe, dir hat mein kleiner Einblick gefallen. Bereits um 16:00 Uhr gibt es einen weiteren Textschnipsel und 17:00 Uhr gibt es eine Leseprobe zu "Foy und der Ring des Mauren". Aber richtig spektakulär wird es 18:00 Uhr, denn da kannst du in der Fragestunde mit Katharina Münz, die Autorin so richtig mit Fragen bombadieren und ihr Löcher in den Bauch fragen. Wir freuen uns auf dich in der Facebook-Veranstaltung! Lass uns gemeinsam feiern und die Party zu etwas ganz besonderem machen!


Wusstest du was Mauren sind?
Welchen Eindruck hast du bisher von dem Buch "Foy und der Ring des Mauren?

Oh, fast vergessen zu erwähnen, morgen ist Donnerstag und mein morgiges #Donnerstagsbuch gibt dir einen weiteren Einblick in die Geschichte. Schau vorbei und sieh, welche Antworten Katharina Münz zu meinen Fragen gibt. Ich freu mich auf dich!




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