Sonntag, 25. September 2016

[Rezension] "Hope - Unsere einzige Hoffnung" von Christin Thomas

Hallo Ihr Lieben!

Ich durfte dieses wundervolle Buch zur Vorbereitung der Blogtour lesen und ich bin so froh darüber, denn es ist nicht nur eine schöne Geschichte, nein ... es ist eine besondere Geschichte, die mich sowohl überwältigt als auch begeistert hat.


Quelle: Amazon I Thalia
Und darum geht es:
»Du solltest aufhören den Erinnerungen nachzujagen, Sam. Die Erde ist heute nicht mehr als eine Fantasie.« Der siebzehnjährige Samuel Stanson träumt davon, eines Tages zu seiner Heimat, der Erde, zurückzukehren. Doch dieser Wunsch rückt in unerreichbare Ferne, als er gezwungen ist, die Stadt Cyron Hals über Kopf zu verlassen. Er flieht mit seinem Vater, um dessen größte Errungenschaft zu retten: Sky, einen weiblichen Cyborg, der in der Lage ist wie ein Mensch zu fühlen. Inmitten des Krieges zwischen Technik und Magie keimt eine Liebe, die Hindernisse und Grenzen überwinden muss. Eine Geschichte, in der die Liebe eines Jungen zu einer Maschine Grund genug ist, alles zu riskieren.

Die ersten beiden Sätze:
Wir schreiben das Jahr 2723.
Wo einst Milliarden Mensch lebten, bleiben nur die Leere und eine langanhaltende Stille zurück.

Meine Meinung:
Die Erde, wie wir sie kennen, gibt es nicht mehr. Wir schreiben das Jahr 2723 und der Mensch hat die Erde vor vielen Jahren zerstört. Nur ein paar wenige haben es geschafft zu fliehen auf einen anderen Planeten:
Wir nennen ihn Hope, denn er ist unsere einzige Hoffnung. Hoffnung auf ein neues Leben, eine Zukunft und einer neuen Chance.Doch wo Hoffnung nötig ist, ist kein Friede zu finden. (Seite 7)

Haben die Menschen aus ihren Fehlern gelernt? Wohl eher nicht, auch hier haben sich die Menschen wieder gespalten, so gibt es zwei Gruppen, die Jäger, die im Einklang der Natur leben, und die Techniker, die stetig neue Produkte entwickeln, die das Leben erleichtern sollen und forschen, um neue Energiequellen zu finden, die dem Planten nicht schaden. Im Grunde haben beide Gruppen die gleichen Ziele, sie wollen friedlich leben ohne dem Planeten zu schaden und doch herrscht auch hier wieder ein Krieg. Denn die Angst, den neuen Lebensraum zu verlieren, überwiegt die Hoffnung und wo keine Kommunikation untereinander herrscht, kann auch kein Vertrauen aufgebaut werden.
"Erfolg und Misserfolg liegen eben eng beieinander. Die Erfahrung wirst du sicher noch oft genug machen. Du solltest aufhören den Erinnerungen nachzujagen, Sam. Die Erde ist heute nicht mehr als eine Fantasie" 
[...] "Das sagst du immer. Aber es interessiert mit eben. Ich kann mit deinen Forschungen nichts anfangen - oder dem albernen Krieg vor der Haustür."
Da waren sie wieder. Die Worte alberner Krieg, die Sams Vater nur allzu oft Sorgen bereiteten. Zu gern würde er auf ein Neues versuchen seinem Sohn den Ernst der Lage zu erklären, doch er wusste, dass Sam ihm nicht wirklich zuhören würde. (Seite 9)
 Die Geschichte um den Planeten "Hope" hat mich sofort in ihren Bann gezogen. Geschickt werden in ihr sowohl Elemente der Fantasy als auch der Science Fiction mit einander verbunden, so werden zum einen Magier erwähnt, die die Elemente Wasser, Feuer, Luft und Erde beherrschen als auch die Techniker, die die künstliche Intelligenz erforschen und weiterentwickeln - Robert Stanson hat einen Cyborg entwickelt, den R2, dieser ist nicht einfach nur intelligent, sondern ist der erste Cyborg, der auch Gefühle entwickeln kann. Und genau dieser Umstand macht manchen Menschen auch Angst - Angst vor Neuem, Angst vor dem Unbekannten. Und so kommt es, wie es kommen musste: Robert flieht mit seinem Sohn Sam und dem R2 namens Sky. Können sie sich in Sicherheit bringen? Gelingt es ihnen, die Menschen von einem Cyborg, der Gefühle entwickeln kann, zu überzeugen, dass keinerlei Gefahr von ihm ausgeht?

Der Schreibstil der Autorin ist locker und flüssig zu lesen und hat mich von Anfang bis ende überzeugt. Es machte richtig Spaß, die Geschichte um Sam und Sky zu entdecken und hat mich sowohl an die Seiten gefesselt als auch mitgerissen. Die Charaktere sich liebevoll gezeichnet und man merkt richtig, wie sie von Seite zu Seite miteinander wachsen und sich direkt in mein Herz geschlichen haben. Vor allem Sam macht einen riesen Sprung und es hat richtig Spaß gemacht, das mitzuerleben. Das Geschehen wird größten Teils aus der Sicht von Sam geschildert. Hierfür hat die Autorin die personale Erzählperspektive verwendet. Die Handlung ist von Anfang an sehr interessant gehalten, der Beginn der Geschichte ist eher ruhig gehalten und mit vielen Erklärungen gespickt, das ich persönlich als sehr gut empfand, um die Zusammenhänge besser verstehen zu können. Nach und nach wird die Spannung gesteigert und es wird regelrecht temporeich. 

Die Autorin weiß definitiv wie ein Spannungsbogen aufgebaut und gehalten wird und kann auch gleichzeitig mit unvorhersehbaren Wendungen überraschen, die die Geschichte in immer wieder neue Richtungen lenkt. Als Leser wird man regelrecht an die Geschichte gefesselt - sie wirkte für mich glaubhaft und realistisch. Ich für meinen Teil fing tatsächlich an darüber nachzudenken, wie unsere Zukunft sein könnte, wie sich alles momentan schon entwickelt und das auch ich Angst vor einem möglichen Krieg habe. Die Handlung ist eine perfekte Mischung aus Fantasy und Science-Fiktion mit einem Hauch Romantik. Sie ist sowohl fesselnd, mitreisend und spannend als auch emotional und regt definitiv zum Nachdenken an.

Das Ende war für mich sehr überraschend. Aus meiner Sicht passte die Auflösung wundervoll zum Gesamtgeschehen und somit war es mir möglich die Geschichte mit einem zufriedenen Lächeln beenden.

Fazit:
"Hope - Unsere einzige Hoffnung" ist ein sehr überzeugender Science Fantasy Roman, der mit einer realistisch wirkenden Welt aufwarten kann. Die liebevoll ausgearbeiteten Charaktere, der flüssig lockere Schreibstil und eine spannende Handlung mit überraschenden Wendungen, lassen den Leser unweigerlich in seinen Bann ziehen. Es ist eine Geschichte, die definitiv zum Nachdenken anregt und mir haben sie spannende Lesestunden beschert und mich überwältigt und begeistert zugleich. Ich kann diese Geschichte nur jedem ans Herz legen, der sowohl Fantasy als auch Science Fiction mag. Lest es, ihr werdet es nicht bereuen!

Bewertung: 5 von 5 Däumchen nach oben ;)



Kommentare:

  1. Man merkt dir an, dass du das Buch gut findest, der Text klingt fließend und er erzählt gut! Deswegen ist es schade, dass er nicht so gut lesbar ist. Du schreibst über viele Dinge, aber durch die fehlenden Absätze kann man das nicht gut aufnehmen. Manche Blogger arbeiten mit einer FEtt-Formatierung als Herhebung bestimmter Stichwörter - vielleicht wäre das ne Mögichkeit?

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo Evy,
      vielen Dank für dein Feedback. Ich werde deinen Hinweis gern umsetzen.
      vielen, vielen Dank <3
      Liebe Grüße,
      Sandsch

      Löschen