Dienstag, 30. Januar 2018

[Rezension] "Waldsterben in Verikow" von Frank Friedrichs

Hallo Ihr Lieben!

Im Rahmen der Blogtour zum Buch "Waldsterben in Vertikow" durfte ich eben jenen Krimi von Frank Friedrichs lesen. Vielen Dank für das Rezensionsexemplar. 





Verlag: Dicht Fest
Erscheinungsdatum: 01.01.2018
Seitenanzahl: 330 Seiten
Genre: Krimi
Reihe: Vertikow-Fälle, Band 2
Softcover – ISBN: 978-3946937210 Preis: 9,99 €
E-Book – Preis: 3,49 €

Mag ich kaufen!












Und darum geht es:
Die Ermittlungen in Mecklenburg gehen weiter!

Kaum hat Peer Wesendonk seinen ersten Fall gelöst, tritt man schon mit einer neuen Aufgabe an ihn heran: Acht Hektar Wald wurden abgeholzt und gestohlen, eine Menge, die die ortsansässige Firma in den Ruin treiben könnte. Wer tut so etwas? Und warum? Wer hat überhaupt Mittel und Wege, eine solche Fläche so schnell kahlzuschlagen?
In dem landwirtschaftlichen Unternehmen entdeckt Peer mehr als eine Unregelmäßigkeit, zwielichtige Gestalten versuchen, ihre Taten zu verschleiern, Drohbriefe schüchtern die Belegschaft ein. Und Peer ist plötzlich regelmäßiger Gast im Schloss, um der Baronin Bericht zu erstatten. Oder steckt sie womöglich selbst mit in der Sache? Wie viel weiß sie von der desolaten Situation ihres Unternehmens? Und was hat das verschwundene Diamantcollier damit zu tun?
Fragen über Fragen, die Peer nicht nur quer durch Vertikow, über das Gut und mitten in den Wald treiben, sondern bald auch in Lebensgefahr …


Erster Satz:
»So macht ihr euch echt keine Freunde!«


Meine Meinung:
"Waldsterben in Vertikow" ist der zweite Teil der "Vertikow Fälle" in der Peer Wesendonk seinen detektivischen Spürsinn zum Besten gibt. Ein Krimi mal anders. Hier ging es nicht darum einen Mord aufzuklären, sondern einen ganzen Wald wieder zu finden. Ich bin sehr gut in der Geschichte gelandet, obwohl ich den ersten Fall nicht gelesen habe. Die Bände der Vertikow-Reihe sind in sich abgeschlossen, so dass man durchaus auch quer einsteigen kann. 

Die Protagonisten sind liebevoll gezeichnet. Jeder hat seine Ecken und Kanten und jeder ist auf seine Art liebenswert, denn gerade das Nicht-Perfekte eines Charakters macht sie spannend, interessant und einzigartig. Besonders ins Herz geschlossen habe ich natürlich unseren Detektiven Peer Wesendonk, der obwohl er seit einen Unfall im Rollstuhl sitzt, seinen Lebenswillen nicht aufgegeben hat. Meist möchte er mehr als er kann und doch wird er auch oft unterschätzt, was ihn wiederum zur Weißglut treibt.

Der Schreibstil ist leicht und locker zu lesen. Man fliegt quasi durch die Seiten und auch wenn es nicht um tote Menschen geht, ist es spannend und interessant geschrieben. Unbewusst setzt man sich als Leser mit der Umwelt auseinander und sieht Mecklenburg-Vorpommern mit anderen Augen. Man bekommt ein Gefühl der Freiheit und würde am liebsten aufbrechen und diesen kleinen Ort Vertikow besuchen und doch ist auch dieser einer reinen Fiktion des Autors entsprungen, wobei er einige öffentliche Gebäude aus anderen Städten einfach dorthin bugsiert hat.

Nichts ist wie es scheint. Und manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht! Peer stößt definitiv an seine Grenzen und begibt sich mehr als einmal in große Gefahr, aber er gibt nicht auf. Der Leser wird gekonnt immer wieder - wie Peer auch selbst - auf eine falsche Fährte gelockt. Spannend und rasant kommt man dem Ende entgegen und dann ist doch alles anders als man vermutete. 

Fazit:
"Waldsterben in Vertikow" ist eine gelungene Fortsetzung der Vertikow-Fälle in der Peer Wesendonk seinen detektivischen Spürsinn wundervoll zum Einsatz bringt. Auch wenn es nicht um Mord und Totschlag geht, ist die Suche nach den Dieben des Waldes spannend und rasant erzählt. Nichts ist wie es scheint und doch kommt alles anders als man denkt. Ein Krimi der anderen Art, der mir wundervolle Lesestunden bescherte.

Bewertung: 4 von 5 Däumchen nach oben ;)



1 Kommentar:

  1. Liebe Sandy,

    vielen DAnk für die tolle Rezension. Es freut mich sehr, dass die Figuren, die Landschaft und natürlich der Kriminalfall so gut gefallen. So viel Begeisterung zeigt mir immer, dass sich die Mühe gelohnt hat. Ich freue mich schon sehr auf die Blogtour, bei der wir weiter über das Buch "sprechen" können. Bis dann!

    Liebe Grüße
    Frank

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