Sonntag, 25. Februar 2018

Leseaktion Let's (sp)read | 1. Leseabschnitt "Unter schwarzen Federn"


Hallo Ihr Lieben ...

... und herzlich Willkommen zur Leseaktion Let's (sp)read zum Buch "Unter schwarzen Federn" von Sabrina Schuh. Die Leseaktion ist in drei Leseabschnitte unterteilt und heute werde ich die Fragen zum ersten Leseabschnitt, der sich bis einschließlich Kapitel 20 bewegt, beantworten. Am Ende gibt es dann auch eine Frage für dich und mit der Beantwortung dieser, die Chance auf ein Print der Geschichte.

Zum ersten Leseabschnitt gab es folgende Fragen zu beantworten:

Wie bist du in die Geschichte gekommen?
Ich bin sehr gut in der Geschichte gelandet. Als Leserin war ich ja quasi mitten im Geschehen.

Wie kommst du mit dem Schreibstil der Autorin zurecht?
Der Schreibstil ist locker und flüssig zu lesen. Sehr gefühlvoll werden schwierige Themen aufgegriffen, die selber zum Nachdenken anregen.

Welchen Eindruck haben die beiden Protagonisten Fee und Markus bisher bei dir hinterlassen?
Geschrieben ist die Geschichte aus zwei Perspektiven im Wechsel zwischen den beiden Protagonisten Fee und Markus. Beide haben ihr Päckchen zu tragen und doch sind sie sehr verschieden und ähnlich zugleich.

Unter anderem leidet Fee ja ganz stark unter dem Mobbing in der Schule. Hattest du solch Erlebnisse schon einmal selbst oder bei anderen Personen erlebt?
Wohl war. Mobbing ist ein wirklich schwieriges Thema. Ich selber war davon noch nicht betroffen. Meist wird dieses Thema doch bei Seite geschoben und ungeachtet gelassen, was ich sehr Schade finde, denn so etwas sollte kein Mensch, ob Kind, Jugendlich oder Erwachsener erleben müssen. In den letzten Jahren kam allerdings endlich etwas Bewegung in dieses Thema und selbst in Schulen wird darüber oft offen gesprochen. Und genau das ist auch Wichtig - man sollte darüber reden und natürlich auch handeln. 

In diesem Abschnitt war das Thema Depressionen und Suizid sehr präsent. Bist du im Privatleben schon einmal mit diesen Themen konfrontiert worden?
Auch diese beiden Themen sind sehr komplex und verschwiegen. Obwohl die Zahl der Menschen, die an Depression leiden doch recht groß ist. Ich selber würde mich nie selbst Umbringen, schon alleine deswegen nicht, dass ich das meiner Familie als auch Freunden nicht antun würde, denn sie wären diejenigen, die darunter leiden würden. 
Depression kann man heutzutage sehr gut medikamentös unter Kontrolle bringen, aber auch hier heißt es, man muss miteinander REDEN und derjenige muss auch wollen, dass man ihm hilft und sich helfen lassen, doch der Weg dahin ist sehr steinig. Ich persönlich fühle mich da immer sehr hilflos, denn derjenige, den es betrifft, redet nicht, weder mit mir noch mit anderen. Doch die Anzeichen und Symptome sprechen eindeutig von einer Depression.
Ich habe mich gerade zu diesem Thema sehr belesen. Zumal derjenige, den es betrifft eine große Rolle in meinem Leben spielt bzw. spielte. Die Sorge, denjenigen zu verlieren durch die Depression und wenn er dann am Telefon zweimal den Satz äußert, "Vielleicht ist es besser, wenn ich nicht mehr am Leben bin." - macht man sich natürlich gleich noch mehr sorgen - und muss im Grunde seine eigene Hilflosigkeit überwinden. Wie geht man damit um? Das eigene Herz bleibt stehen, denn derjenige ist nicht greifbar und eigentlich reden will er auch nicht, kann er nicht. Denn soweit war er nicht, wird es vielleicht auch nie sein. Will es nicht wahrhaben, das Problem nicht erkennen. 



*** Was kannst du gewinnen? ***


zu gewinnen gibt es:
3x je ein signiertes Print von "Unter schwarzen Federn mit Lesezeichen und Postkarte

*** Wie kannst du gewinnen? ***
Das Gewinnspiel läuft auf der Basis des Losesammelns ab. 
Beantwortet dazu einfach die Tagesfrage.
Jeder, der die Frage beantwortet, sammelt damit ein Los.

Das Gewinnspiel startet am 25.02. und endet am 12.03.2018 um 23:59 Uhr. 

Meine heutige Tagesfrage lautet:
Wie ist dein erster Eindruck von dieser Geschichte?

Da es sich um ein Gewinnspiel handelt, gibt es natürlich auch Teilnahmebedingungen.








Kommentare:

  1. Huhu,
    danke für den Beitrag.
    Ich finde es ein ganz wichtiges Thema und dass es so aufgegriffen wurde ist echt toll.
    ich bin mega gespannt wie es im Buch umgesetzt wird.

    LG Manu

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  2. Hallo,
    Ich finde es sehr interessant ein solches Thema mal auf diese Weise zu behandeln und bin sehr gespannt auf das Buch.
    LG Ilona
    ich-lese-gern@freenet.de

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  3. Liebe Sandy,

    vielen Dank für diesen sehr persönlichen Einblick. Ich wünsche dir ganz viel Kraft und Stärke, denn Depression ist auch für Angehörige eine sehr harte Prüfung. Der Person wünsche ich von ganzem Herzen, dass sie irgendwann die Kraft findet, sich ihrer Problematik zu stellen und Hilfe annehmen kann.

    Liebe Grüße
    Sabrina

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